Was ist mit den Eltern los? Kein #Adulting mehr ohne #Parenting?

So werden wir erwachsen / ZEIT Campus / Oktober 2019

Job finden, Steuer machen und Klopapier auf Vorrat kaufen: Warum das Erwachsenwerden so anstrengend ist und wie es sich gerade verändert

Zwei Studienabschlüsse und neun Praktika später stand ich nun da. Es war Juni, in Hamburg schien die Sonne, und in meiner Hand hielt ich eine Champagnerflasche. Ich sagte so etwas wie »Auf uns!«, trank einen Schluck und reichte die Flasche an meine Mitschülerinnen und Mitschüler weiter. Mit ihnen war ich die vergangenen anderthalb Jahre zur Journalistenschule gegangen. Redaktionen würden wir nun nur noch gegen Geld betreten. Ich fühlte mich stark und erwachsen. Leider verschwand die Freude über diesen Moment schon ein paar Tage später irgendwo zwischen:

Homepage bauen
Manuskript abgeben!
Avocadobaum umtopfen
Wohnung besichtigen
Oma zurückrufen!!
Steuer machen!!!!!!!

Meine Berufsausbildung zu beenden hatte nichts daran geändert, dass ich mich noch immer gehetzt fühlte, schnell den nächsten Punkt auf meiner To-do-Liste abzuarbeiten. Ich dachte, so funktionierte das doch. Eins nach dem anderen erledigen, bis man das Ziel endlich erreicht hat: so richtig erwachsen sein. Das Problem ist, dass die Liste der zu erledigenden Aufgaben einfach nicht enden wollte. Neben der Karriere muss ich schließlich Beziehungen, Finanzen und den Alltag auf die Reihe bekommen. Die US-amerikanische Journalistin Anne Helen Petersen hat über dieses Phänomen im vergangenen Jahr den Essay How Millennials Became the Burnout Generation geschrieben und attestierte eine errand paralysis, eine Erledigungslähmung. Als jemand, der 1991 geboren ist, ist mir klar, dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin. Von Autorinnen wie Petersen, aber auch von meinen Freunden und Bekannten weiß ich, dass sich viele vom Erwachsenwerden überfordert fühlen. In dieser Geschichte möchte ich verstehen, warum das so ist. Außer dem will ich herausfinden, ob es denen, die fast zehn Jahre jünger sind, genauso geht. Denn die Jugend, das sind mittlerweile sie.

Um den Prozess des Erwachsenwerdens zu beschreiben, verwenden viele das englische Kunstwort adulting. Es beschreibt alle Dinge, die viele Erwachsene eben tun: allein wohnen, die Steuererklärung machen, den ersten Job annehmen. Eigentlich also nichts Neues. Viele Generationen mussten das schon lernen, waren überfordert, hatten ihre Zweifel. Anders als heute war dieser Prozess aber nicht permanent sichtbar. Je jünger die Menschen, desto häufiger teilen sie ihren Alltag, ihre Gedanken und ihre Gefühle in den sozialen Netzwerken. Zu den Digital Natives, zu denen auch ich gehöre, haben
sich die Social Media Natives gesellt. Unter #adulting finde ich auf Instagram mehr als zwei Millionen Beiträge, auf YouTube unzählige Videos. Die US-amerikanische Autorin Kelly Williams Brown schrieb das bekannteste Buch zum Thema. Adulting: How to Become a Grown-up in 468 Easy(ish) Steps schaffte es mit rund 500.000 verkauften Exemplaren auf die Bestsellerliste der New York Times. Heute ist Brown 35 und lebt als Schriftstellerin in der Hipster- und Hippie-Stadt Portland an der Westküste. Als sie das Buch schrieb, war sie 27. So ganz erwachsen scheint sie mir aber immer noch nicht zu sein. Ich brauche drei Versuche, bis sie zum verabredeten Zeitpunkt ans Telefon geht.

ZEIT Campus: Kelly, du hast dein Buch überarbeitet. Im vergangenen Jahr ist es in einer Neuauflage erschienen. Warum hast du es geschrieben?

Kelly Williams Brown: Ich war mit 22 gerade mit meinem Studium fertig und vollkommen überfordert. Ich hatte das Gefühl, jeder weiß, wie man das macht: ein erwachsenes Leben führen. Ich aber stand allein in meiner ersten eigenen Wohnung. Auf dem Boden lagen Klamotten und leere Burrito-Tüten, auf dem Schreibtisch stapelten sich Rechnungen. Ich hatte weder eine Kommode, noch wusste ich, wie ich mir eine gesunde Mahlzeit kochen kann. Das Buch Adulting habe ich gewissermaßen für mein damaliges Ich geschrieben. Ich hätte es in der Zeit selbst gern gehabt.

ZEIT Campus: Schritt 11: Lerne, allein zu sein, Schritt 20: Kaufe Toilettenpapier immer auf Vorrat, Schritt 335: Sag den Menschen, die du liebst, warum du es tust. Dein Buch liest sich wie eine To-do-Liste.

Brown: Man muss keinen einzigen Schritt in diesem Buch befolgen, um erwachsen zu sein. Man darf das Erwachsenwerden nicht mit Perfektionismus verwechseln. Nur weil man seine Steuererklärung nicht allein ausfüllt, ist man kein unerwachsener Mensch. Dass ich inzwischen weiß, wie man mit einem Spiralschneider in weniger als zehn Minuten Zucchininudeln zubereiten kann, hat mein Leben trotzdem einfacher gemacht. Diese Erfolgserlebnisse wollte ich teilen.

ZEIT Campus: Fühlst du dich denn jetzt erwachsen?

Brown: Ja, und das obwohl ich 35 bin und keine Kinder habe. Die Gesellschaft erwartet das ja eigentlich. Um erwachsen zu sein, sollte man aber nicht die Erwartungen anderer erfüllen. Es geht darum, sich selbst zu vertrauen.

ZEIT Campus: Wie blickst du auf die heute 22-Jährigen?

Brown: Ich glaube, die Generation Z wird uns allen den Arsch retten. Ich bin wirklich beeindruckt, mit welcher Energie sich viele von ihnen engagieren: für soziale Gerechtigkeit, den Klimaschutz, gegen Trump. Bei uns Millennials war das noch nicht so, bei uns zählte vor allem der Job.

Mit 19 habe ich zwar gelesen, dass die Tierhaltung etwa ein Siebtel der von Menschen gemachten Treibhausemissionen verursacht, aber ich machte den Frust darüber mit mir selbst aus und wurde Vegetarierin. Mit 21 demonstrierte ich auf Anti-Nazi-Demos, aber wir waren selten mehr als ein paar Hundert Leute. Der Großteil meiner ehemaligen Mitschüler, Kommilitoninnen und Kollegen hielt sich mit politischem Engagement zurück. Wir waren damit beschäftigt, Bachelor und Master zu schaffen, nebenbei Geld zu verdienen und Praktika zu machen.

Heute zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, dass sich im Vergleich zu 2009 eineinhalbmal so viele der unter Dreißigjährigen für Politik interessieren. Auf der Straße kann man das beobachten: Wer dort für die Seenotrettung, gegen das EU-Urheberrecht oder die Klimakrise kämpft, ist meist unter 25.

Ein Jahr nachdem Greta Thunberg sich im August mit dem Schild „Skolstrejk för klimatet“ vor das Parlamentsgebäude in Stockholm setzte, warten an einem Freitag am Hamburger Rathaus um die tausend „Fridays for Future“-Aktivisten darauf, dass es endlich losgeht. Einer von ihnen ist Johnny Stengel, 18, der bald BWL an der Uni Hamburg studieren wird. „Ich habe mir überlegt, in welchem Bereich ich am meisten für die Welt tun kann“, sagt er, „und entschied mich für BWL.“

Kein originelles Fach, fast jeder zehnte Studierende in Deutschland ist für BWL eingeschrieben. Doch Johnny denkt jetzt schon an die Zeit nach der Uni. Er weiß, worauf er sich spezialisieren will: im nachhaltigen Management. „Ich möchte später in einem Konzern Verantwortung für den Planeten übernehmen“, sagt er. Johnny schaffte ein 1,0-Abitur, auch weil seine Eltern ihn unterstützten. „Sie waren immer für mich da, wenn ich meine Entscheidungen mit ihnen besprechen wollte“, sagt Johnny.

Die Antwort überrascht mich. Ich finde, es gibt nichts Erwachseneres, als Verantwortung übernehmen zu wollen. Und gleichzeitig nichts Unerwachseneres, als Entscheidungen mit Mama und Papa abzusprechen. In sechs Jahren Studium habe ich meine Eltern weder gefragt, ob ich für mein Auslandssemester lieber nach Tschechien, Großbritannien oder Frankreich gehen sollte, noch wollte ich ihren Rat hören, in welchen Redaktionen ich meine Praktika machen könnte. Das Politikstudium war mein Tanzbereich, schon immer. Ohne die Abgrenzung von meinen Eltern würde ich nicht wirklich erwachsen werden können – so dachte ich.

Die Studierenden, die in diesem Herbst zum ersten Mal in einem Hörsaal sitzen werden, sind durchschnittlich im Jahr 2000 oder früher geboren. Um herauszufinden, wie sie sich über die Uni informieren, google ich nach Veranstaltungen für Erstsemester:

Eltern.

Noch mehr Eltern.

Die Uni Ulm lädt zum Beispiel zum Workshop: „Wie unterstütze ich mein Kind im Studien- und Berufswahlprozess“. An der Uni Lüneburg können sich Eltern beim „UniTalk Info-Abend“ das Creditpoint-System erklären lassen. Und das KIT in Karlsruhe bietet Eltern auf seiner Homepage Interviewbögen für die Studienentscheidung an. Eine Auswahl der Fragen: „Bei welchen Tätigkeiten, Gelegenheiten, Themen merken Sie, dass er/sie richtig aufblüht? Für welche Fächer interessiert er/sie sich in der Schule? Was recherchiert er/sie im Internet?“

Ich kenne für so ein Verhalten nur ein Wort: Helikoptereltern. Was ist mit den Eltern los? Kein #Adulting mehr ohne #Parenting?

An einem Samstag im August lädt auch die Uni Frankfurt zu einem „Eltern-Infotag“. Um 10 Uhr begrüßt die Studienberaterin Elisabeth Kummert, 56, kurze Haare und trainierte Oberarme, etwa 120 Menschen. „Sie wundern sich vielleicht, warum wir eine Veranstaltung für Eltern machen“, sagt sie. Etwa zwei Drittel der Gesichter, in die sie blickt, sind über 40. Der Rest ist unter 20 und guckt in verlässlichen Abständen aufs Smartphone. „Bei uns ist immer mehr der Eindruck entstanden“, fährt sie fort, „die Eltern kümmern sich um die Formalien, nicht die Studierenden.“ Gelächter. „Bewerbungsfristen, was muss wann eingereicht werden, das wissen Sie!“, sagt Kummert. Wieder Gelächter.

Als sie die Veranstaltung vor sieben Jahren zum ersten Mal anbot, seien vielleicht zehn Leute gekommen, sagt sie. Mittlerweile bekomme sie rund 800 Anmeldungen, von denen sie etwa 650 absagen müsse. „Als ich studiert habe, wäre es das Letzte gewesen, die Eltern mit an die Uni zu nehmen, aber das ist jetzt anders“, sagt sie.

Achte Reihe, zweiter Platz von links: Julia Hölzer, 19, sie fängt bald mit dem Studium auf Grundschullehramt an. Rechts von ihr sitzt ihre Mutter Susanne, 51.

„Der Beitrag für das kommende Semester beträgt 366,71 Euro“, sagt Kummert. Susanne Hölzer notiert die Summe, Julia schaut nach vorn. Nach einer Stunde fangen die Eltern an zu fragen:

„Gilt die Regel auch fürs Nebenfach?“

„Sind Englisch-Kurse Pflicht?“

„Wo kann ich mir die Immatrikulationsbescheinigung abholen?“

„Sie meinen wohl, wo Ihr Kind sich die abholen kann. Das machen natürlich nicht Sie „, sagt Elisabeth Kummert. Später wird sie den Eltern noch ans Herz legen, ihre Kinder bloß nicht länger als zwei Semester zu Hause wohnen zu lassen, „soziale Kontakte, so wichtig!“, nicht auf die Einhaltung der Regelstudienzeit zu beharren, „Praktika, so wichtig!“, und sie auch Studentenjobs annehmen zu lassen, „Arbeitserfahrung, so wichtig“. „Erwachsen wird man, wenn man seine eigenen Entscheidungen trifft“, fasst Kummert zusammen.

In der Pause sagt Susanne Hölzer: „Ich verstehe mich nicht als Helikoptermutter, sondern als Weggefährtin meiner Tochter.“ Julia nickt. „Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass meine Mutter hinter mir steht“, sagt sie und klingt ein bisschen wie Johnny. Und wie sie da beide sitzen, aufgeregt vor diesem neuen Abschnitt, glaube ich das erste Mal, dass das nichts Schlechtes sein muss. Wie Johnny scheint auch Julia aus der engen Beziehung zu den Eltern Kraft zu schöpfen.

Über dieses Phänomen schrieb Deutschlands bekanntester Jugendforscher Klaus Hurrelmann, 75, im vergangenen Jahr schon in der ZEIT: „Die Devise der Generation Z lautet: ›Nichts ohne meine Eltern.‹“ Hurrelmann führt seit 2002 im Abstand von etwa vier Jahren die Shell Jugendstudie durch. In ihr werden die Werte, Gewohnheiten und das Sozialverhalten von Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren erhoben. Ich besuche ihn in Berlin, wo er an der Hertie School of Governance als Professor für Public Health and Education lehrt.

ZEIT Campus: Herr Hurrelmann, wann ist man erwachsen?

Klaus Hurrelmann: Als Soziologe arbeite ich mit dem Konzept der Entwicklungsaufgaben. Das geht davon aus, dass man erwachsen ist, wenn man in den vier großen Lebensbereichen bestimmte Dinge erreicht hat: Beruf, Partnerschaft, Konsumverhalten und gesellschaftliches Engagement.

ZEIT Campus: Kann man davon überfordert sein?

Hurrelmann: Der durchschnittliche Hochschulabsolvent ist heute etwa 26 Jahre alt. Es sind also fast acht Jahre, die er sich nur mit seinem Berufsabschluss beschäftigt, die meisten machen ja nach dem Bachelor noch einen Master. Da zum Erwachsenwerden aber auch gehört, vielleicht eine Familie zu gründen und den Alltag zu organisieren, kann ein Gefühl der Überforderung auftreten. Durchschnittlich kann man sagen, dass ein Mensch dann erwachsen ist, wenn er die zwei größten Entwicklungsaufgaben gemeistert hat: Wenn er in einer festen Partnerschaft lebt und in seinem Beruf angekommen ist.

ZEIT Campus: Was unterscheidet die Millennials von der Generation Z?

Hurrelmann: Es gibt einen riesigen Unterschied in der Mentalität zwischen denen, die vor, und denen, die nach 2000 geboren sind. Als die Millennials Teenager waren, sorgten sie sich noch mehr als ohnehin schon darum, überhaupt einen Job zu bekommen. Sie fokussierten sich mehr auf ihr Privatleben als auf das Gemeinwohl. Anders geht es der Generation Z. Ihr großes politisches Interesse haben wir schon früh gemessen.

ZEIT Campus: Welchen Einfluss hat Engagement wie bei „Fridays for Future“?

Hurrelmann: Wer sich einmal in seinem Leben über eine Periode von nur zwei Jahren mit solch einem Einsatz politisch engagiert hat, wird das nie wieder komplett fallen lassen. Das ist eine Kompetenz, die fürs Leben reicht.

ZEIT Campus: Hat sich die Beziehung zu den Eltern verändert?

Hurrelmann: Wir sehen schon seit zwanzig Jahren den Trend, dass vor allem in Bildungsfragen nicht mehr ohne die Eltern entschieden wird. 85 Prozent der Jugendlichen sagen, dass sie mit ihren Eltern in einem harmonischen Verhältnis leben. Rund 75 Prozent geben an, dass sie ihre Kinder genauso erziehen würden, wie sie erzogen worden sind. Das ist ein großes Kompliment an die Eltern.

ZEIT Campus: Überrascht es Sie, dass es inzwischen Infotage für Eltern gibt?

Hurrelmann: Ich habe schon öfter gewitzelt, dass heute jede Hochschule ein Elternreferat bräuchte.

Die Eltern sind die Berufsagenten ihrer Kinder geworden. Einerseits aus der Sorge heraus, dass die Kinder es allein nicht schaffen, andererseits auch aus dem Vergnügen, den Kontakt zur Jugend zu halten.

Hurrelmanns Analyse bekräftigt, was mir schon Johnny und Julia erzählt haben: Wenn Eltern heute ihre Kinder unterstützen und sogar mit an die Uni gehen, ist das kein Ausdruck einer Helikoptermentalität, sondern ein Zeichen für ein neues Gesellschaftsmodell: Eltern sind heute die Weggefährten ihrer Kinder. Nicht mehr nur in der Schule, sondern auch in der Uni oder auf der Straße. So wie in der Serie Gilmore Girls das Mutter-Tochter-Gespann Rory und Lorelai. Sie haben ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt, und das war in den Nullerjahren noch eher die Ausnahme.

Für die Unis bedeutet es, dass der Generationenwechsel spürbar geworden ist. Das Erwachsenwerden mit all seinen Alltagsproblemen ist immer noch wichtig, denn auch Johnny und Julia suchen wie ich nach einer Wohnung, werden ihre Steuererklärung machen und vielleicht eine Avocado umtopfen. Der Unterschied zwischen mir und der Generation Z ist die Art der Priorität. Sie und viele andere scheinen sich mehr Sorgen um das Klima und die Politik zu machen als darum, einen Job zu finden und die Karriere zu starten. Statt nur um das eigene, wollen sie sich auch um das gemeinschaftliche Leben kümmern. Das höre ich auch bei den „Fridays for Future“-Aktivisten: Mit unseren Protesten, sagen sie, verteidigen wir die Lebensgrundlage aller. Denn wenn der Planet stirbt, ist alles andere sowieso egal. Die Revolutionäre sind allerdings noch in der Minderheit. In der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach sprachen sich zwar 19 Prozent für „tief greifende Reformen aus“. 64 Prozent sagten: „Unsere Gesellschaft soll durch kleinere Reformen schrittweise verbessert werden.“ Politik ist eben auch eine nie endende To-do-Liste.